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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Brockmeier begrüßt Kita-Öffnungen

Das FDP-geführte Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration geht nun bei der Öffnung der Kindertagesstätten den nächsten Schritt. Dies kündigte der Minister Dr. Joachim Stamp in einer heutigen Pressemitteilung an. Ab dem 8. Juni können damit voraussichtlich wieder alle Kinder in eingeschränktem Umfang am Kita-Regelbetrieb teilnehmen.

Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter und Mitglied im Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, äußerte sich positiv zu den geplanten Öffnungen: „Mit dem schrittweisen Übergang in den Regelbetrieb entlasten wir in Nordrhein-Westfalen nicht nur zahlreiche Eltern, sondern ermöglichen besonders den Kindern wieder an einem sozialen Miteinander teilzunehmen. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wichtig die Kinderbetreuung in unserem Land ist. Mit der erweiterten Notbetreuung hat das Ministerium frühzeitig reagiert und den Beschäftigten systemrelevanter Berufe, sowie den Alleinerziehenden die Möglichkeit gegeben auch in diesen Krisenzeiten ihre Kinder verlässlich betreut zu wissen.“

Das Konzept zum schrittweisen Übergang in den eingeschränkten Regelbetrieb macht sowohl quantitative, als auch qualitative Vorgaben. Grundsätzlich wird das allgemeine Betretungsverbot für Kitas und Kindertagespflegeeinrichtungen aufgehoben. Eine Betreuung aller Kinder wird in reduzierten Stundenumfang ermöglicht (35, 25 und 15 Stunden pro Woche statt 45, 35, 25 Std. p. W.). Die vom Ministerium beschlossenen Standards sehen vor, dass eine Betreuung unter folgenden Aspekten erfolgen muss:

• Es gibt nur feste Gruppen, keine offenen Konzepte; • in jeder Gruppe wird mindestens eine Fachkraft eingesetzt; • die Gruppen sind weiterhin räumlich voneinander getrennt; • alle Kontakte müssen nachvollziehbar sein, die Hygienekonzepte eingehalten werden.

„Um neben den Kindern auch besonders die Beschäftigten der Kinderbetreuung zu schützen, hat das Ministerium eine ausreichende Vorbereitungszeit eingeplant. Außerdem werden den Jugendämtern insgesamt 2 Millionen FFP-2 Masken und 3 Millionen OP-Masken zu Verfügung gestellt. Da auch die Träger durch die beschlossenen Standards vor erhöhten Belastungen stehen, werden wir zur Bewältigung dieser Maßnahmen einen finanziellen Zuschuss gewähren,“ führt Brockmeier weiter aus.

„Wichtig ist nun besonnen über weitere Lockerungen in allen Bereichen zu diskutieren und unter Berücksichtigung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregelungen Öffnungsperspektiven anzubieten. Im Bereich der Kinderbetreuung wird der eingeschränkte Regelbetrieb nun erst einmal bis zum 31. August aufgenommen und danach wissenschaftlich bewertet,“ so Brockmeier abschließend.