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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Brockmeier besucht die Großtagespflege kids.company in Rheine

Rheine. In der vergangenen Woche besuchte Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter aus Rheine und Sprecher für Jugend, die „kids.company“ in Rheine. Hier kooperieren die Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf (KH), die Kommune und einzelne Betriebe miteinander, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. KH-Hauptgeschäftsführer Frank Tischner und Bereichsleiterin Kathrin Dengler zeigten Brockmeier die Umgebung der kids.company und sprachen mit ihm u.a. über die politischen Rahmenbedingungen für die Großtagespflege in NRW. Den Vertretern der KH ist es wichtig, dass Regulierungen angepasst und ggf. gelockert werden. Als ein Beispiel nannten sie, dass aktuell maximal neun Kinder in einer Großtagespflege betreut werden und nur maximal 3 Betreuer eingesetzt werden dürfen. Diese Rahmenbedingungen machen eine Expansion laut Dengler und Tischner kaum möglich. Dabei möchte die Kreishandwerkerschaft mit der kids.company den heimischen Unternehmen eine Hilfestellung geben, im Wettbewerb um Fachkräfte ein familienfreundliches Angebot zu schaffen. „Die Kindertagespflege hat sich in den letzten Jahren im Hinblick auf die Erwerbstätigkeit der Eltern zu einem wichtigen Pfeiler der frühkindlichen Erziehung und Bildung entwickelt. Vor allem für die Jüngsten ist die Arbeit der Tagespflegepersonen in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar. Es ist wichtig für eine funktionierende Kindertagespflege, politische Rahmenbedingungen zu treffen und falls nötig anzupassen. Dies betrifft zum Beispiel die Angestelltenverhältnisse von Tagespflegepersonen. Das Berufsbild der Tagespflegepersonen ist nämlich relativ unklar definiert. Formal handelt es sich um eine selbstständige Tätigkeit, die vom Land und den Kommunen allerdings zum Teil eingeschränkt wird. Wir wollen daher die Rahmenbedingungen für Großtagespflege und für Anstellungsverhältnisse überprüfen. So sollte es den Tagespflegepersonen in Zukunft möglich sein eine Wahlfreiheit über die Art und Weise der Erwerbstätigkeit zu haben.“, so BROCKMEIER.