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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Brockmeier besucht Freie Waldorfschule in Rheine

Rheine. Am Freitag hat Alexander Brockmeier, FDP-Landtagsabgeordneter aus Rheine, im Rahmen des Tages der Freien Schulen an einem Unterrichtstag der Freien Waldorfschule in Rheine teilgenommen. Die in der Trägerschaft des „Freie Schule Rheine e.V.“ befindliche Schule existiert nun zusätzlich zum bereits 30 Jahre bestehenden Rheinenser Waldorfkindergarten. Die Schule wurde im Sommer 2017 gegründet und unterrichtet in der 1. bis 4. Klasse mit sieben Lehrern aktuell 21 Schüler. Brockmeier berichtet:  „Die Lehrerinnen und Lehrer haben mir heute viel über das pädagogische Konzept der Schule beigebracht. Neben Fähigkeiten wie rechnen, lesen und schreiben werden hier auch motorische und praktische Fähigkeiten gefördert.“, so Brockmeier. Dies geschieht in sog. Epochen, in denen sich die Schüler über einem Zeitraum von drei Wochen täglich mit einer Thematik auseinandersetzen. So wurde beim Besuch auf dem zur Schule gehörenden Hof Wintergetreide angebaut. „Ich habe heute den gesamten Tag mit den Schülerinnen und Schülern verbringen dürfen. Ich konnte mir also ein umfassendes Bild über den Ablauf des Schulalltags verschaffen. Es freut mich zu hören, dass die Vertreter von „Freie Schule Rheine e.V.“ planen, das schulische Angebot um die Sekundarstufe zu erweitern. Das ist gut für die Vielfältigkeit der Schullandschaft in Rheine! Allerdings berichtete mir das Kollegium auch, dass Probleme wie Lehrermangel, Finanzierungen und notwendige Renovierungen Herausforderungen sind, die die Schule noch zu bewältigen hat. Im Gespräch mit den Lehrern und ehrenamtlichen Helfern wurde außerdem deutlich wie hoch die Hürden bei der Schulgründung nach wie vor sind. Waldorfschulen bieten ein alternatives Bildungskonzept. Die Schulen haben ein ganzheitliches Konzept und es ist schön zu sehen, dass sich hier intensiv um jeden einzelnen Schüler gekümmert und sich ihren Bedürfnissen angepasst wird.“, fasste Brockmeier seinen Eindruck im Anschluss an dem Besuch zusammen.