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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Brockmeier besucht Schweinemast Rohlmann


Hörstel. In der vergangenen Woche besuchte Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter aus Rheine und Kreisvorsitzender der FDP Steinfurt, den Schweinemastbetrieb Rohlmann in Hörstel. Dort besichtigte er die Hofanlagen und kam mit den Betreibern ins Gespräch über politische Rahmenbedingungen und zukünftigen Herausforderungen. Begleitet wurde er von Hans-Jürgen Streich, Vorsitzender der FDP Kreistagsfraktion, und dem Vorsitzenden der FDP Hörstel, Patrick Majewski.

"Man stellt sich Landwirtschaft oft idyllisch vor – in Wahrheit handelt es sich bei landwirtschaftlichen Betrieben jedoch um hochtechnologisierte und hochorganisierte Arbeit. Sich diesen harten Arbeitsalltag von Landwirtinnen und Landwirten vor Augen zu halten ist deswegen unabdingbar. Das Thema Digitalisierung nimmt einen immer größer werdenden Teil in der Arbeit der Landwirte im Kreis Steinfurt ein. Hierbei dürfen wir unsere Landwirte nicht im Stich lassen, sondern müssen sie tatkräftig unterstützen. Insbesondere die digitale Infrastruktur im Außenbereich muss daher dringend verbessert werden.“, so Brockmeier.

Weitere Thematiken des Gespräches waren unter anderem der Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat und die bürokratischen Herausforderungen in der Landwirtschaft. „Die Diskussion um das Thema Glyphosat ist emotional aufgeladen und nicht lösungsorientiert. Wir brauchen dringend eine technologieoffene und fachpolitische Debatte um den umweltverträglichen Einsatz der Pflanzenschutzmittel in unserer Landwirtschaft. Ein bloßes Glyphosatverbot wird die aufgeworfenen Probleme und Herausforderungen nicht lösen“, äußerte sich Streich zu der unlängst geführten Diskussion.

Zum Thema Bürokratieabbau in der Landwirtschaft setzte Patrick Majewski auf Pragmatismus und Planungssicherheit: „Eine bürokratische Entlastung unserer Landwirte ist mehr als erforderlich. Viele Vorschriften und Regeln gehen weit an der Realität vorbei. Die landwirtschaftliche Arbeit wird im Stall oder auf dem Feld und nicht im Büro gemacht.“

Brockmeier zeigte sich zu zufrieden mit dem Besuch: „Besonders für den ländlichen Raum des Kreises Steinfurt stellen die vielen landwirtschaftlichen Betriebe ein wirtschaftliches und kulturelles Fundament dar. Dieses Fundament gilt es zu stärken und auch in Zukunft zu erhalten.“