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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Große Anfrage der Grünen Landtagsfraktion zeigt: Kreis Steinfurt belegt bei Erneuerbaren Energien in Nordrhein-Westfalen Spitzenpositionen

Düsseldorf. Die Antwort auf die Große Anfrage der Grünen Landtagsfraktion mit dem Titel „Kommunaler Klimaschutz in NRW: Erneuerbare Energien für Strom und Wärme in NRW-Städten und -Gemeinden“ zeigt, dass der Kreis Steinfurt bei den Erneuerbaren Energien Spitzenpositionen einnimmt. In den Bereichen der Nutzung von Windenergie und der Photovoltaik erreicht der Kreis Steinfurt jeweils die Vizeposition, in der Gewinnung von Wärme aus Sonnenenergie sogar die Führungsposition.

Der FDP-Landtagsabgeordnete aus dem Kreis Steinfurt begrüßte die Entwicklungen im Bereich der Erneuerbaren Energien: „Die Anfrage der grünen Kolleginnen und Kollegen zeigt, dass Nordrhein-Westfalen noch viele Potentiale in den Erneuerbaren Energien bietet. Wichtig ist es dabei die notwendige Energiewende technologieoffen und akzeptanzgesichert zu gestalten. Die NRW-Koalition hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt bis zum Jahr 2050 weitestgehend treibhausgasneutral zu agieren und hat im Zuge dessen die gesetzten Klimaziele für das Jahr 2020 bereits im Jahr 2019 erreicht,“ so Brockmeier.

Mit dem Entfesselungspapier IV hat Wirtschaftsminister Pinkwart bereits im Juli dieses Jahres weitere Maßnahmen für den Ausbau erneuerbarer Energien angekündigt. Durch eine Änderung im Landesplanungsgesetz und digitale Planungs- und Genehmigungsverfahren soll dieser Ausbau beschleunigt werden. Die Einführung einer sog. Experimentierklausel im Planungsrecht bietet den Kommunen künftig die Möglichkeit die Vorhaben im Bereich der Energiewende einfacher umsetzen zu können.

„Besonders im Bereich der Erneuerbaren Energien nimmt der Kreis Stein-furt in Nordrhein-Westfalen eine Vorreiterrolle ein. In der Klimakommune Saerbeck hat man bereits mehrere Leuchtturmprojekte angestoßen. Umso erfreulicher ist es, dass der Kreis Steinfurt mit 540 Megawatt aus der Wind-energie und insgesamt 16.268 Photovoltaikanlagen die Vizeposition im Landesvergleich einnimmt. Im Bereich der Wärme aus Sonnenenergie belegt man die Führungsposition,“ äußert sich Brockmeier.

„Im heute veröffentlichen Bundesländervergleich zum Ausbau Erneuerbarer Energien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) zeigt sich, dass das Land NRW besonders in den Bereichen der Landesenergieagentur (Platz 1) und der Förderprogramme (Platz 2) auf dem richtigen Weg ist. Erfolgreicher Klimaschutz und ein starker Wirtschaftsstandort sind für uns also kein Gegenteil, sondern ein Wachstums- und Innovationsfeld,“ so Brockmeier abschließend.