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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Kommunen im Kreis Steinfurt rufen Mittel für die Digitalisierung der Schulen ab – Oftmals herrscht Nachholbedarf

Düsseldorf. Zahlreiche Kommunen im Kreis Steinfurt haben die zur Verfügung stehenden Mittel zur Digitalisierung der Schulen bereits abgerufen. Bei einigen Städten und Gemeinden herrscht aber noch Nachholbedarf. Besonders Wettringen, Ladbergen, Westerkappeln und Ibbenbüren hängen bei dem Mittelabruf hinterher. Auf den aktuellen Stand des Mittelabrufs macht der FDP-Landtagsabgeordnete aus Rheine Alexander Brockmeier aufmerksam.

„Die Corona-Pandemie hat gezeigt wie wichtig die digitale Ausstattung an unseren Schulen ist - Angefangen bei einem flächendeckenden Anschluss an das Glasfasernetz, über die Ausstattung mit digitalen Lernplätzen bis hin zu digitalen Endgeräten für die Lehrkräfte und Schüler. Im Rahmen des DigitalPakts stellen der Bund und die Länder den Kommunen die dringend benötigten Finanzmittel zur Verfügung. Diese Mittel müssen aber auch von den jeweiligen Schulträgern abgerufen werden,“ macht Brockmeier deutlich.

„Die schwarz-gelbe Landesregierung hat im letzten Jahr bereits frühzeitig reagiert und ein eigenes Sofortausstattungsprogramm auf den Weg gebracht. Um zum Beispiel die rund 200.000 Lehrerinnen und Lehrer in Nordrhein-Westfalen flächendeckend mit digitalen Endgeräten auszustatten, hat die Landesregierung 103 Millionen Euro bereitgestellt. Weitere 178 Millionen Euro des Bundes und des Landes werden dafür eingesetzt, um digitale Endgeräte anzuschaffen, die Schülern zur Verfügung gestellt werden, welche aufgrund der sozialen oder wirtschaftlichen Hintergründe ihres Elternhauses kein eigenes Endgerät besitzen,“ erklärt Brockmeier.

„Um den Schülerinnen und Schülern auch in diesen Zeiten das bestmögliche Bildungsangebot machen zu können, müssen wir jetzt bei der Digitalisierung unserer Schulen Tempo machen. Dies ist ein gemeinsamer Kraftakt zwischen dem Bund, den Ländern und den Kommunen. Um die Mittel schneller abfließen zu lassen, ist es dabei wichtig die Förderanträge möglichst bürokratiearm und flexibel zu halten,“ so Brockmeier abschließend.