< Alexander Brockmeier MdL Land NRW fördert Koordinierungsstellen für Kommunales In-tegrationsmanagement
Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Land NRW fördert Koordinierungsstellen für Kommunales In-tegrationsmanagement

Kreis Steinfurt. Die Integrationsarbeit vor Ort in den Kommunen ist ein zentraler Aspekt für eine gelingende Integration von Menschen mit Ein-wanderungsgeschichte. In diesem Jahr ist das ‚Kommunale Integrations-management’ gestartet, mit dem das Land den flächendeckenden Aufbau verlässlicher Strukturen unterstützt. Im Frühjahr 2020 wurde die Finanzie-rung von zusätzlichen Personalstellen in Ausländer- und Einwanderungsbe-hörden umgesetzt, seit Sommer folgten fachbezogene Pauschalen zur Fi-nanzierung von Personalstellen für ein individuelles Case-Management.

„Nordrhein-Westfalen hat in Regierungsverantwortung von FDP und CDU bei der Integrationspolitik eine Vorreiterrolle in Deutschland eingenom-men", erklärt Brockmeier.

Das Land fördert jetzt als dritten Baustein zum Ausbau des ‚Kommunalen Integrationsmanagements’ mit 20 Millionen Euro kommunale Koordinie-rungsstellen in den Kreisen und kreisfreien Städten sowie Verwaltungsas-sistenzstellen zu deren Unterstützung. Im Kreis Steinfurt werden insge-samt fünf Stellen gefördert, davon entfallen vier Stellen auf den Kreis und eine Stelle auf die Kommune Rheine. Mit diesen Stellen soll ein strategi-sches Integrationsmanagement umgesetzt werden und die Vernetzung der unterschiedlichen Behörden und Akteure vor Ort verbessert werden.

„Mit dem Ausbau des ‚Kommunalen Integrationsmanagements’ und der Einrichtung der Koordinierungsstellen können wir die Integrationsarbeit vor Ort für alle Geflüchteten und anderen Eingewanderten stärken“, sagt Brockmeier.

Zusätzlich stellt das Land den Kommunen eine wissenschaftliche Beglei-tung durch die Frankfurt University of Applied Sciences zur Verfügung.