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Alexander Brockmeier Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Landesregierung präsentiert Engagementstrategie

Düsseldorf. Im Zuge der Kabinettssitzung der schwarz-gelben Landesregierung präsentierte die für Sport und Ehrenamt zuständige Staatssekretärin Andrea Milz die Engagementstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen. Alexander Brockmeier, Landtagsabgeordneter aus Rheine, begrüßte die Strategie und sieht Fördermöglichkeiten für die im Kreisgebiet Engagierten. „Das bürgerschaftliche Engagement ist ein unverzichtbarer Teil unseres gesellschaftlichen Miteinanders. Rund 41 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren ist ehrenamtlich engagiert und setzt sich somit auf vielfältige Art und Weise für ihre Mitmenschen ein. Die NRW-Engagementstrategie wird diesem bürgerschaftlichen Einsatz gerecht und stellt einen Meilenstein des bereits im Jahr 2018 begonnen Beteiligungsprozesses dar,“ so Brockmeier. Im April 2018 hatte sich die schwarz-gelbe Landesregierung dafür ausgesprochen eine Engagementstrategie zu erarbeiten und hat im Zuge dessen bis zum Dezember 2019 an 110 Standorten Interviews und Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den ehrenamtlich Engagierten durchgeführt. Darüber hinaus wurden in allen fünf Regierungsbezirken zusätzlich themenoffene Veranstaltungen angeboten -  im April 2019 z.B. auch in Rheine. Im Zuge des Beteiligungsprozesses zur Engagementstrategie wurden insgesamt 56 Ziele in neun Handlungsfeldern definiert. Diese werden nun gemeinsam mit den Akteuren umgesetzt oder anhand bestehender Projekte konkretisiert. „Das Land NRW stellt mit der Engagementstrategie 24 Millionen Euro zur Stärkung des Ehrenamtes bereit. Für die Engagierten im Kreis Steinfurt ist dabei sicherlich das Förderprogramm zur Kleinstförderung „2.000 x 1.000 Euro für das Engagement“ interessant. Dieses soll nun schnellstmöglich auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus wird das Land eine Landesservicestelle für bürgerschaftliches Engagement aufbauen und die Finanzierung des Landesnetzwerkes für bürgerschaftliches Engagement sichern. Abschließend soll die Förderung von Qualifizierungsangeboten für Engagierte ausgebaut werden,“ fasst Brockmeier zusammen.